Augenringe

Deine Augen sind das Fenster zu deiner Seele, doch was verraten Augenringe über dich und weshalb hast du sie? Entdecke die Ursachen und mögliche Lösungen, um das strahlende Leuchten deiner Augen wiederherzustellen.

  • Augenringe sind oft mehr als nur Schlafmangel – Hautalterung, Gene & Ernährung spielen eine wichtige Rolle.

  • Von Hautpflege über deinen Lifestyle bis hin zu ästhetischen Eingriffen – für jeden gibt es Möglichkeiten Augenringe zu minimieren.

Augenringe
Medizinisch geprüft von:

Medizinisch geprüft von:

Augenringe: Einfach erklärt!

Du kennst es sicherlich: Nach einer durchwachten Nacht oder einer stressigen Woche werfen tiefe Schatten einen Dämpfer auf dein strahlendes Gesicht. Augenringe. Ebenso wie Stirnfalten können sie früher auftreten, als wir es gerne hätten. Aber was steckt dahinter?

Die Ursachen für Augenringe sind vielfältig. Es kann genetisch bedingt sein, manchmal sind es aber auch die winzigen Blutgefäße, die durch die dünne Haut unter den Augen durchschimmern. Müdigkeit, Stress, ungesunde Ernährung oder auch Allergien können diesen Effekt verstärken.

Jetzt die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, dagegen etwas zu tun! Doch vorher müssen wir klären, welche Arten es gibt, denn leider lassen sich nicht alle gleich effektiv behandeln. Und Achtung: Augenringe sind keine Krähenfüße. Im nächsten Abschnitt erfährst du mehr zu den verschiedenen Augenringen.

Welche Arten von Augenringen gibt es?

Hast du gewusst: Nicht alle Augenringe sind gleich. Lass uns einen Blick auf die Unterschiede werfen, um herauszufinden, was sie für dich bedeuten.

  • Vaskuläre Augenringe: Durch die besonders dünne Haut unter den Augen können Blutgefäße, vor allem feine Venen, durchscheinen und so einen bläulichen bis violetten Schatten werfen. Besonders bei Müdigkeit werden sie deutlicher, da sich die Blutgefäße erweitern.
  • Pigmentierte dunkle Augenringe: Hierbei handelt es sich um eine erhöhte Melaninproduktion in der Haut unter den Augen. Das Ergebnis? Ein dunkler, brauner Schatten. Dies kann genetisch bedingt sein oder durch Sonneneinstrahlung wie bei Pigmentflecken oder Entzündungen entstehen.
  • Strukturelle Augenringe: Sie entstehen durch Veränderungen im Gesichtsgewebe oder durch Alterungsprozesse. Wenn das Fettgewebe unter den Augen schwindet oder sich verlagert, kann es zu Vertiefungen kommen, die Schatten werfen. Gleiches gilt, wenn sich das Kollagen in der Haut reduziert und die Haut dünner wird.
  • Flüssigkeitsbedingte Augenringe: Wassereinlagerungen können ebenfalls Schatten unter den Augen erzeugen. Ursachen hierfür können eine salzreiche Ernährung, Allergien oder auch der Menstruationszyklus sein.

Jetzt weißt du, dass Augenringe weit mehr als nur ein Zeichen von Schlafmangel sein können. Welcher Typ bist du? Und viel wichtiger: Wie kannst du deine Augenringe effektiv behandeln?

Wann Augenringe zum Problem werden

Augenringe erscheinen oft als stumme Zeugen einer langen Nacht. Doch hinter diesem Schatten verbirgt sich manchmal mehr, als wir vermuten. Insbesondere in jungen Jahren kann die Genetik eine tragende Rolle spielen. Dabei können Augenringe gerade in den prägenden Jahren von Jugend & Kindheit zu einem echten emotionalen Balanceakt werden.

Allerdings steckt nicht immer die Genetik dahinter. Denn falls du trotz ausreichend Schlaf mit hartnäckigen Schatten zu kämpfen hast, könnte dies paradoxerweise ein Zeichen für eine Schlafstörung sein. Während gelegentliches Jucken oder Tränen der Augen noch kein Alarmzeichen ist, deuten sie in Kombination mit Augenringen manchmal auf eine verborgene Allergie hin. Und blasse Haut mit durchschimmernden Gefäßen? Womöglich steckt ein Eisenmangel dahinter. Auch hormonelle Schwankungen können dunkle, pigmentierte Augenringe verursachen.

Wichtig: Egal welche Ursache hinter deinen Augenringen steckt, es ist immer ratsam, auf deinen Körper zu hören. Zögere nicht, dir medizinischen Rat einzuholen. Denn dein Wohlbefinden steht an erster Stelle.

Wie entstehen Augenringe?

Die Haut unter unseren Augen ist dünn mit vielen kleinen Blutgefäßen. Wenn die Blutzirkulation in diesen Gefäßen verlangsamt wird – etwa durch Müdigkeit oder Stress – stauen sich die roten und blauen Blutzellen in diesen Kapillaren. Da die Haut hier so transparent ist, zeigt sich dies als ein dunkler, oft bläulicher Schatten.

Ein weiterer häufiger Grund: Der natürliche Alterungsprozess. Mit der Zeit verlieren wir subkutanes Fett und Kollagen im Gesichtsbereich, besonders unter den Augen fällt der Verlust früh auf. Das Ergebnis: Die Haut wird transparenter, wodurch die Blutgefäße noch deutlicher hervortreten. Verstärkt wird der Eindruck durch den Volumenverlust im Bereich der Tränenrinne, der das Gesicht zusätzlich müder wirken lässt. Zeitgleich vertiefen sich Marionetten– und Nasolabialfalte, was den Alterungsprozess betont.

Daneben spielt auch die Flüssigkeitsdynamik eine Rolle. Wenn Flüssigkeit in den Geweben unter den Augen zurückgehalten wird, kann dies zu Schwellungen führen. Diese Schwellungen, kombiniert mit dem Schatten der darüber liegenden Haut, vertiefen den Eindruck von Augenringen.

Wie werden Augenringe verursacht?

Jetzt hast du schon einiges Wichtiges erfahren. Nun lass uns einen Blick auf die Ursachen werfen. Denn Augenringe können durch viele Faktoren ausgelöst werden.

  • Genetik: Ja, manchmal sind unsere Gene der Grund. Wenn deine Eltern oder Großeltern zu Augenringen geneigt haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du sie auch haben wirst.
  • Alter: Mit fortschreitendem Alter verliert unsere Haut an Elastizität und Kollagen, wodurch Veränderungen im Gesicht wie Gesichtsfalten sichtbarer werden.
  • Lebensgewohnheiten: Rauchen, hoher Alkoholkonsum und unzureichender Schlaf können nicht nur zu unreiner Haut oder Akne führen, sondern auch zu Augenringen.
  • Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung, insbesondere eine hohe Salzaufnahme, könnte die Augenringe aufgrund erhöhter Wassereinlagerungen verschlimmern.
  • Gesundheitszustand: Bestimmte Erkrankungen, Allergien oder Eisenmangel können ebenfalls als Ursache in Betracht kommen.

Klar, nicht alle Ursachen können gut behandelt werden, denn Genetik und das Älterwerden sind kaum beeinflussbar. Aber zumindest lassen sich Augenringe oft etwas verbergen.

Wie können Augenringe effektiv behandelt werden?

Du wirst vielleicht überrascht sein, aber der 1.Schritt beginnt bei der richtigen Hautpflege. Cremes & Seren – angereichert mit Vitamin C, Retinol oder Hyaluronsäure – sind echte Geheimwaffen in der Anti-Aging-Medizin. Denn diese Inhaltsstoffe können dazu beitragen, die Haut unter den Augen zu stärken, sie aufzuhellen und die Elastizität zu erhöhen. Achtung: Nicht alle oben genannten Produkte können in der Schwangerschaft oder bei einer Kinderplanung eingenommen werden.

Natürlich gibt es auch medizinische Lösungen. Behandlungen wie Radiofrequenz Microneedling oder Laser können beeindruckende Ergebnisse erzielen. Sie stimulieren die Kollagenproduktion und können das Erscheinungsbild der Haut deutlich verbessern. Wenn du jedoch eine sofortige Lösung suchst, sind Filler oder Hyaluronsäure-Unterspritzungen der Schlüssel. Denn sie füllen das Volumen unter den Augen auf und lassen die Haut frischer und jugendlicher aussehen. Aber Achtung: Pigmentierte oder vaskuläre Augenringe lassen sich meist nur minimal verbessern.

Schwellungen unterhalb der Augen oder Tränensäcke sind oft auch mit einem gestörten Lymphfluss verbunden. Dieser kann durch regelmäßige Lymphdrainagen sanft verbessert werden.

Noch Fragen? Unser FAQ-Teil hat die Antworten!

Der Grund für Augenringe kann so individuell sein wie dein Fingerabdruck. Manchmal ist es die Genetik und bei anderen mag das fortschreitende Alter die Haut unter den Augen dünner machen und die Blutgefäße stärker durchscheinen lassen. Denn ein Leben im Schnellgang, mit Stress und Schlafmangel, lässt auch die Haut leiden. Ebenso können Augenringe Hinweise auf den allgemeinen Gesundheitszustand geben.

Manchmal sind Augenringe mehr als nur eine kosmetische Sorge. Sie können ein Spiegel deines allgemeinen Wohlbefindens sein. Denn Schlafmangel, Dehydrierung oder Stress verursachen oftmals Augenringe. Zeitweise sind sie auch ein Zeichen für Allergien, Eisenmangel oder in seltenen Fällen ein Hinweis für Nierenprobleme. Es ist jedoch wichtig das Gesamtbild an Symptomen und Beschwerden zu betrachten. Falls du unsicher bist oder Fragen hast, konsultiere unbedingt einen Arzt, um mögliche zugrundeliegende gesundheitliche Probleme auszuschließen.

Ja, ein Vitaminmangel trägt unter Umständen tatsächlich zu Augenringen bei. Wenn dein Körper beispielsweise nicht genügend Eisen oder Vitamin K bekommt, kann das zu einem blassen Hautbild führen, wodurch die Blutgefäße unter den Augen prominenter erscheinen. Ein Vitamin B12-Mangel ebenso, da dieser die Blut- und Kollagenbildung beeinflusst. Wie du siehst, reagiert unsere Haut oft empfindlich auf innere Ungleichgewichte, und diese subtilen Veränderungen im Teint können manchmal der erste Hinweis darauf sein, dass etwas in unserem Nährstoffhaushalt fehlt.

Augenringe loszuwerden ist oft eine schwierige Herausforderung. Abgesehen von ausreichend Schlaf und einer gesunden Lebensweise gibt es verschiedene Methoden, um sie zu minimieren. Hautpflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Vitamin C, K, Retinol oder Hyaluronsäure können helfen, das Erscheinungsbild zu verbessern. Ästhetische Eingriffe, wie Hyaluronsäure-Unterspritzungen, können verlorengegangenes Volumen unter den Augen wiederherstellen und somit Schatten und Furchen reduzieren. Für hartnäckige Augenringe oder welche, die erst spät im Alter aufgetreten sind, helfen oft nur Radiofrequenz-Needling oder Laserbehandlungen. Wir können dich gerne vor Ort beraten, was für dich in Frage kommt.

Weitere Fragen? Einfach einen persönlichen Beratungstermin online vereinbaren.

Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 15.01.2024