Mitesser

Fast jeder kennt und fürchtet sie: Mitesser – die kleinen schwarzen Knötchen auf der Haut. Sie sind zwar harmlos, können aber das Erscheinungsbild erheblich stören. Wodurch sie entstehen, wann sie zum Problem werden und ob du Mitesser entfernen lassen solltest, erfährst du hier.

  • Mitesser sind Hautunreinheiten, die als kleine schwarze Knötchen auf der Hautoberfläche zu sehen sind.

  • Mitesser sind die Folge verstopfter Talgdrüsen, welche die Basis für entzündliche Akne sein kann.

  • Bei starker Ausprägung solltest du auf keinen Fall selbst Mitesser ausdrücken, da das Risiko für Entzündungen groß ist.

Mitesser Nase entfernen
Von Head of Cosmetics:

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Medizinisch geprüft von:

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Mitesser: Einfach erklärt!

Hast du gewusst: Der medizinische Fachbegriff für Mitesser lautet Komedonen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Denn Mitesser sind Unreinheiten an der Hautoberfläche. Sie treten vor allem auf der Nase, der Stirn und am Kinn auf – zusammen bilden sie die sogenannte „T-Zone“. Das Gute: Komedome gehören nicht zur entzündlichen Akne.

Am besten erkennst du Mitesser an den kleinen schwarzen Punkten oder an leicht spürbaren Erhebungen der Haut. Deshalb werden sie auch als offene Mitesser oder Blackheads bezeichnet. Diese sehen gar nicht schön aus, sind aber leicht aus der Hautoberfläche zu bekommen.

Daneben gibt es auch weiße Mitesser. Sie unterscheiden sich von den schwarzen, indem sie eher eine weiße bis graue Färbung aufweisen (Whiteheads). Diese stammt von den mit Talg gefüllten Talgfäden, die eine wichtige Funktion erfüllen und für ein gesundes Hautbild benötigt werden. Sie befinden sich unter der Haut und sind kaum zu spüren. Deshalb nennen wir sie auch geschlossene Mitesser. Das Schlechte jedoch: Diese Form ist der Vorläufer von entzündlicher Akne.

Wann Mitesser zum Problem werden

Mitesser hat jeder. Falls nur einige wenige vorhanden sind, ist das grundsätzlich nicht schlimm. Denn alle zu entfernen, ist unmöglich. Doch viele Betroffene stören sich optisch an den schwarzen Punkten im Gesicht, die sie als unattraktiv empfinden. Problematisch im medizinischen Sinn werden Mitesser aber, wenn sie sich entzünden. Denn dann können sich aus ihnen größere Pickel bilden. Auch für Bakterien ist es dadurch ein Leichtes, in die Haut einzudringen und so schlimmere Infektionen auszulösen. Deshalb empfiehlt es sich, Mitesser entfernen zu lassen, bevor es dazu kommt.

Was sind erste Anzeichen

Das erste Anzeichen für Hautunreinheiten ist ein fettiges Hautbild. Das erkennst du daran, dass die Haut deutlich ölig glänzt. Zwar treten Mitesser nicht nur bei Personen mit fettiger Haut auf, doch sie sind am häufigsten betroffen. Weitere Anzeichen für Hautunreinheiten sind andere unerwünschte Erscheinungen wie Pickel. Diese treten ebenfalls dann im Gesicht auf, wenn bereits reichlich Mitesser vorhanden sind.

Wodurch entstehen Mitesser

Am Anfang aller Mitesser stehen Hautunreinheiten durch eine vermehrte Talgproduktion. Dadurch verstopft die Talgdrüse und es bilden sich Mitesser. Das Risiko für die Entstehung ist bei fettiger Haut höher, da dieser Hauttyp eher zu Unreinheiten neigt. Grundsätzlich ist jedoch niemand vor den unliebsamen schwarzen Punkten geschützt. Sie können bei jedem anderen Hauttyp und in jedem Alter auftreten. Die Ursachen hierfür sind zahlreich und meistens spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle.

Einer davon sind: Hormoneller Veränderungen. Dabei ist das Risiko für die Entwicklung von Mitessern deutlich höher als sonst. Die Pubertät oder Schwangerschaft sind Paradebeispiele hierfür. Aber auch Stress oder starkes Schwitzen begünstigen die Entstehung. Mit einem gesunden Lebensstil tust du dir und deinem Körper Gutes. Das gilt ebenso für die Haut.

Alkohol, Koffein und Rauchen fördern Hautunreinheiten. Genauso wie mangelnde Hygiene. Andersherum kann sich auch die Anwendung bestimmter Kosmetika ungünstig auswirken. Produkte auf Ölbasis können die Entstehung von Mitessern fördern. Speziell Personen, die täglich Make-up auftragen, verstopfen damit ihre Gesichtsporen, sodass ein Hautklima geschaffen wird, wo Mitesser leichtes Spiel haben. Umso wichtiger ist dann eine regelmäßige, gründliche Hautreinigung. Und nein, damit ist nicht nur das tägliche Waschen des Gesichts mit Wasser gemeint.

Wann sollten Mitesser behandelt werden

Es gibt Phasen, da ist die Haut anfälliger für Unreinheiten, Mitesser und Pickel. Diese sind sicherlich auch abhängig von deinen persönlichen Lebensgewohnheiten. Aber das Gute: Wenn sie auftreten, verschwinden sie oft nach einer Weile wieder. Wenn das aber nicht der Fall ist und du über eine lange Zeit hinweg Mitesser hast oder aber die Hautunreinheiten flächendeckend auftreten, ist das Risiko groß, dass sie sich entzünden oder große Pickel entstehen. In diesem Fall solltest du Mitesser entfernen lassen. Das gleiche gilt, wenn du dich wegen Hautunreinheiten unwohl fühlst. Denn das musst du nicht: Die Behandlung von Mitessern ist relativ einfach und effektiv – vorausgesetzt, sie wird richtig und mit den optimalen Hilfsmitteln durchgeführt. Mehr dazu erfährst du im FAQ-Abschnitt hier.

Noch Fragen? Unser FAQ-Teil hat die Antworten!

Es gibt unzählige Pflegeprodukte am Markt, die sicherlich ihre Berechtigung haben. Falls du jedoch damit nicht ans gewünschte Ziel kommst, musst du zu effektiveren Behandlungen greifen. Ein richtig durchgeführtes HydraFacial ist einer der effektivsten und schonendsten Methoden zur Beseitigung von Mitessern. Von Japan über Europa bis nach Amerika – du wirst überall Menschen finden, die von dieser Behandlung überzeugt sind. Denn der sichtbare Erfolg im Gesicht gibt der Behandlung recht. Alternativ erzielst du auch mit Fruchtsäurepeelings einen reinigenden Effekt, sodass du deine Mitesser schnell los wirst. Und falls du deine Porengröße etwas beeinflussen willst, dann könnte ein Radiofrequenz-Needling mittels Morpheus8 das Richtige sein. Wir beraten dich gerne vor Ort.

Mitesser bilden sich, wenn Poren durch Talg, abgestorbene Hautzellen, Schmutz und Bakterien verstopft sind. Genau das kommt als schwarzer Pfropf oder weißliches Sekret wieder aus ihnen heraus, wenn sie entfernt oder ausgedrückt werden.

Auch wenn es verlockend scheint, lautet die Antwort: Nein. Zumindest solltest du auf keinen Fall regelmäßig selbst Hand anlegen und die Mitesser entfernen. Denn beim Mitesser ausdrücken kann der Talg in das umliegende Gewebe gedrückt werden. Daraus können noch größere Talgansammlungen (Pickel) oder im schlimmsten Fall schwere Entzündungen entstehen. Wer Mitesser auf der Nase oder anderen Stellen entfernen möchte, sollte auf entsprechende Kosmetika zurückgreifen oder sich besser professionelle Hilfe holen. Denn genauso wie man regelmäßig zum Gesundheitscheck gehen sollte, sollte die Haut ab und an von abgestorbenen Hautzellen und Mitessern befreit werden. Und du wirst merken, wie deine Haut wieder atmen kann. Ein HydraFacial oder Peelings sind effektive Methoden diese Quälgeister loszuwerden.

Mitesser befinden sich im Gesicht dort, wo einerseits größere und andererseits vermehrt Talgdrüsen sitzen. Das ist meistens an Stellen, wo das Gesicht besonders stark Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Neben dem Kinn und der Stirn ist das vor allem die Nase. Alle drei Regionen zusammen bezeichnen wir als T-Zone. Das ist derselbe Grund, wieso Pigmentflecken ebenso am häufigsten an Stirn, Nase sowie Wangen auftreten. An diesen Stellen bekommst du im Laufe des Lebens am meisten Sonne ab.

Weitere Fragen? Einfach einen persönlichen Beratungstermin online vereinbaren.

Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 20.10.2023