Pigmentflecken

Niemand besitzt eine makellose Haut. Auch wenn Social Media oft Menschen mit rundum strahlenden Teint zeigt, so hat das mit dem realen Leben nicht viel zu tun. Häufig gibt es keinen Grund zur Sorge, denn die Hautveränderungen sind größtenteils harmlos. Dennoch stellen sie für viele einen ästhetischen Makel dar. Was sind Pigmentflecken und was kannst du dagegen tun? Das und vieles mehr erfährst du hier.

  • Experten definieren diese Veränderungen als Pigmentstörung, die mit Färbungen der Haut einhergeht.

  • Die Entwicklung von Pigmentstörungen ist vollkommen normal und medizinisch gesehen ungefährlich.

  • Mittels Peelings oder Laserbehandlungen lässt sich das äußere Makel meist gut entfernen.

Pigmentflecken entfernen
Von Head of Cosmetics:

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Medizinisch geprüft von:

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Pigmentflecken: Einfach erklärt!

Um herauszufinden, wie du Pigmentflecken behandeln kannst und ob es an der Zeit für einen Arztbesuch ist, solltest du einen Blick auf die Form der Pigmentstörung werfen. Doch wie kommt die Haut zu ihren Pigmenten? In der oberen Hautschicht stellen pigmentbildende Zellen, sogenannte Melanozyten, den farbgebenden Stoff her. Dabei handelt es sich um Melanin. Dieses verhindert, dass schädliche UV-Strahlung in tiefere Hautschichten eindringen kann und sorgt gleichzeitig für eine Hautbräunung. Wenn eine Störung des natürlichen Prozesses auftritt, indem es sich ungleichmäßig verteilt, kommen Farbveränderungen zum Vorschein. Infolgedessen entsteht ein Pigmentfleck. Dabei unterscheiden wir zwei Formen:

  1. Die Hyperpigmentierung: Melanin ist im Überschuss vorhanden, wodurch eine erhöhte Pigmentierung entsteht.
  2. Die Depigmentierung: Die Pigmentierung ist vermindert oder fehlt vollkommen (Pigmentverlust).

Wann Pigmentflecken zum Problem werden

Pigmentveränderungen entstehen meist an Körperstellen, die nicht durch Kleidung bedeckt werden. Dann hat die Sonne freien Zugang zur Haut und setzt ungewünschte Prozesse in Gang. Obwohl Pigmentflecken per se ungefährlich sind, können sie hin und wieder mit medizinisch bedenklichen Hautveränderungen verwechselt werden. Deshalb ist es ratsam, die Hautflecken zu beobachten und die ABCDE-Regel zu beachten.

A = Asymmetrie
B = Begrenzung
C = Colour (Farbe)
D = Durchmesser
E = Erhabenheit

Findest du Flecken auf deiner Haut, die keine klaren Symmetrien aufzeigen oder am Rand ausgefranst aussehen, können das Anzeichen für Hautkrebs sein. Ebenso solltest du einen Arzt aufsuchen, wenn knötchenförmige Erhebungen wachsen, farbige Schattierungen entstehen oder die Flecken einen größeren Durchmesser als gewöhnliche Mitesser aufweisen.

Was sind erste Anzeichen

Für Pigmentflecken ist entweder ein Mangel oder Überschuss am Pigment Melanin verantwortlich. Anzeichen dafür sind Hautstellen, an denen die Haut zu schwach oder zu stark gefärbt ist. Ein Überschuss an Melanin zeigt sich durch enorm pigmentierte Veränderungen (bräunliche Flecken). Demgegenüber steht der Melaninmangel, was eine fehlende oder schwache bzw. weißliche Färbung der Haut zur Folge hat (Depigmentierung).

Die Farbveränderungen können an mehreren Körperregionen auftreten oder örtlich begrenzt sein. Einige betreffen die gesamte Hautfläche. Die Symptome sind je nach Form verschieden ausgeprägt, denn Pigmentflecken unterscheiden sich in Symmetrie, Größe, Farbe und Ausprägung. Eine zu starke Pigmentierung äußert sich zum Beispiel in Form von Leberflecken, Muttermalen, Altersflecken oder Sommersprossen. Eine Pigmentstörung, bei der zu wenig Melanin produziert wird, hat beispielsweise die Weißfleckenkrankheit oder Albinismus zur Folge.

Wodurch entstehen Pigmentflecken

Pigmentflecken haben immer etwas mit einer Dysbalance in der Melaninproduktion zu tun. Bei Frauen rufen oft hormonelle Einflüsse Flecken hervor. Die weiblichen Hormone Progesteron und Östrogen gelten als hauptverantwortlich. Deshalb kommt es vor, dass während der Schwangerschaft plötzlich Hautverfärbungen entstehen. Manchmal bilden sich diese wieder zurück, aber in den meisten Fällen lässt sich die Pigmentstörung nur durch eine Behandlung entfernen. Vor allem im Gesicht werden sie oft als unästhetisch empfunden.

Des Weiteren können Hautverletzungen zu Hautverfärbungen führen. Medizinisch bezeichnen wir dies als postinflammatorische Hyperpigmentierung. Meist tritt dies nach entzündlichen Prozessen wie Schuppenflechte oder Akne auf. Aufgrund der Entzündung arbeiten die Hautzellen auf Hochtouren und senden eine übermäßig große Menge an Pigmentkörnern aus. Nach Abheilen der Entzündung bleiben die Hautfärbungen als unerwünschtes Andenken bestehen.

Auch der natürliche Prozess der Hautalterung ist für die Entstehung verantwortlich. Besonders bei regelmäßigem und übermäßigem Kontakt mit Sonnenstrahlen bilden sich Hautverfärbungen. Infolgedessen steigt die Aktivität der Hautzellen, indem eine Menge Melanin ausgeschüttet wird. Das führt beispielsweise zu Altersflecken, die von den meisten Betroffenen als unangenehm charakterisiert werden. Bei hoher Sonnenexposition sind besonders Gesicht, Dekolleté, Hals und Hände von davon betroffen

Wann sollten Pigmentflecken behandelt werden

Das Problem: Oft können Laien nicht unterscheiden oder sind verunsichert, ob es sich um ein harmloses Muttermal oder eine ernstzunehmende Hautveränderung handelt. Deshalb macht es Sinn regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt wahrzunehmen. Bei einem gründlichen Hautcheck kann der Arzt meist Entwarnung geben oder auch bösartige Hautveränderungen frühzeitig entdecken und behandeln.

Trotz der Hautscreenings ist es wichtig, die Haut selbst im Blick zu behalten. Hierbei gibt die ABCDE-Regel eine optimale Hilfestellung bei der Beurteilung der Pigmentveränderungen (die Erklärung dazu findest du weiter oben auf der Seite). Ebenso gibt es Gründe für die Behandlung von Pigmentflecken, die rein ästhetischer Natur sind. Betroffene leiden manchmal psychisch darunter, besonders wenn Pigmentflecken im Gesicht bereits in jungen Jahren auftreten. Da das mentale Wohlergehen einen ebenso wichtigen Teil der Gesundheit und des Lebens darstellt, kann eine Behandlung helfen.

Noch Fragen? Unser FAQ-Teil hat die Antworten!

Einige schwören auf Hausmittel wie zum Beispiel Zitrone, Blutorange oder Papaya. Das regelmäßige Auftragen des Saftes soll dabei helfen, den Hautveränderungen Lebewohl zu sagen. Diese Früchte sind zwar alle reich an Vitaminen und Antioxidantien, weshalb sie sicherlich im weitesten Sinn zu Anti-Aging-Lebensmittel gehören, jedoch gibt es für die effektive Behandlung gegen Pigmentflecken keinen wissenschaftlichen Beweis. Verlässlich sind hingegen medizinische Behandlungsmethoden in Form von Fruchtsäurepeelings oder Laserbehandlungen.

Pigmentstörungen können recht plötzlich zum Vorschein kommen. Das kann aufgrund einer Hormonveränderung während der Schwangerschaft oder der Wechseljahre passieren. Auch Hautverletzungen und übermäßiges Sonnen lassen die unangenehmen Pigmentveränderungen wachsen. Die Hautzellen stellen bei bestimmten Reizen vermehrt Melanin her. Die Folge: Pigmentflecken entstehen. Aber auch mit zunehmendem Alter treten sie häufiger auf.

Pigmentflecken können durch einen Mangel an Vitamin C verursacht werden. Denn dieses ist wichtig für die Kollagenproduktion und hilft, die Haut gesund und strahlend zu halten. Durch eine ausreichende Zufuhr über eine ausgewogene Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel kann die Entstehung von Pigmentflecken oder unreiner Haut vermieden oder reduziert werden.

Ja, die Hautveränderungen können genauso schnell verblassen, wie sie gekommen sind. Allerdings bleiben die meisten auf Dauer, sodass diese nur durch professionelle Behandlung effektiv und sicher entfernt werden können.

Weitere Fragen? Einfach einen persönlichen Beratungstermin online vereinbaren.

Quellenangaben

Letzte Aktualisierung: 16.01.2024