Radiesse® gilt als einer der am besten untersuchten Filler, ist aber wie jede Injektionsbehandlung nicht völlig frei von Risiken. Häufig sind leichte, vorübergehende Reaktionen wie Schwellungen, Rötungen, Blutergüsse oder Druckgefühl; sie klingen meist innerhalb weniger Tage wieder ab.
Echte Komplikationen sind dagegen selten. Eine der umfangreichsten Sicherheitsanalysen zu Radiesse® (21 Studien, über 5.000 Behandlungen) kam auf eine Komplikationsrate von insgesamt rund 3 Prozent. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Knötchen, die in den meisten Fällen gut behandelbar waren. Anhaltende, verzögerte Entzündungen blieben Einzelfälle. Bei verdünnter Anwendung verteilt sich das Produkt übrigens flächiger im Gewebe, was das Risiko zusätzlich reduzieren kann.
Wichtig zu wissen: Wie alle Hyaluronsäure-Filler dürfen auch Biostimulatoren nicht in Blutgefäße injiziert werden, da es sonst zu Gefäßverschlüssen mit ernsten Folgen kommen kann. Anders als Hyaluron kann Radiesse® nicht mit einem Enzym aufgelöst werden. Genau deshalb gehört die Behandlung in erfahrene ärztliche Hände: Eine präzise Injektionstechnik, die richtige Gewebeschicht und fundierte Kenntnis der Gefäßanatomie sind der entscheidende Sicherheitsfaktor. Übrigens: Bei verdünnter Anwendung verteilt sich Radiesse® flächiger, was bestimmte Risiken wie die Bildung von Knötchen nochmal reduzieren kann.